4 Tipps für mehr Power in deiner Zielvisualisierung

von Matthias Hechler

Patsch! Mit Schwung falle ich an einem sonnigen Sommermorgen – begleitet von einer Tasse Kaffee – erschöpft und schwitzend in den Gartenstuhl auf unserer Terrasse. Ich komme gerade von einer Joggingrunde und nutze das tolle Wetter, um im Freien meine Auto-Suggestionen und meine Visualisierung zu praktizieren.

Ich schließe die Augen und beginne konzentriert mit den Affirmationen. Angestrengt versuche ich Bilder vor meinem inneren Auge erscheinen zu lassen. Ich grinse leicht verbissen vor mich hin und stelle mir zu jeder dieser Affirmationen, die einen von mir gewünschten Zustand beschreiben, die bildliche Situation vor. Oder vielmehr: Ich probiere es.

Krampfhaft versuche ich Gefühle in mir aufzubauen und das, was ich vor meinem geistigen Auge sehe, möglichst intensiv wahrzunehmen.

Puh! Nicht leicht! 

Damit habe ich mir oft schwer getan.

Es wirkte, als wären die Bilder und Gefühle hinter einer dicken Glasscheibe verborgen oder in Watte eingepackt. Der Zugang fehlte mir irgendwie. Bei allem Versuch diese Zielvisualisierung gefühlsmäßig aufzuladen, blieb das so… unemotional.

Kennst du das vielleicht, wenn du Ziele visualisierst?

Mich hat das lange Zeit nachdenklich gemacht. Bin ich zu blöd, um zu visualisieren? Fehlt mir irgendwas? Mache ich was falsch? Ist das Ziel nicht stark genug?

Ich grübelte und grübelte. Bis ich irgendwann meine dogmatischen Vorstellungen davon, was eine Zielvisualisierung ist, einfach über Bord geworfen habe. Das ist nämlich völlig egal. Wichtig ist ja lediglich, dass es dir hilft, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Also an dein Ziel. Oder?

Visualisierung ist nach meiner Erfahrung mehr ein „sich in der Situation fühlen“ als „ein Bild vor Augen haben“. Wenn ich dabei auf dem richtigen Weg bin, habe ich das Gefühl, dass ich spüren kann, wie sich mein Ziel „materialisiert“.

Wenn deine Zielvisualisierung Kraft hat, dann bist du wie in den Bann gezogen – dein Puls steigt und du kannst fühlen, dass etwas geschieht.

Diese 4 Tipps wende ich alle zusammen an, also in Kombination. Dann wirken sie definitiv am besten. Teilweise habe ich sie auch schon in meinem Erfolgsjournal beschrieben. 

Sie werden auch dir helfen, mehr Power in dir zu erzeugen, wenn du Ziele visualierst:

1. Visualisiere dein Ziel als Erfolgstrailer

Früher habe ich oft für meine Ziele Suggestionen bzw. Affirmationen erstellt („Wir erzielen monatlich XX Euro Umsatz“, „Am ABC habe ich ein monatliches Einkommen von XX erreicht", "Ich treibe mindestens 3 x in der Woche Sport und fühle mich topfit" etc.) und das immer jeweils mit einem Bild vor meinem geistigen Auge verknüpft.

Ich habe bemerkt, dass es wesentlich kraftvoller ist, wenn ich mir eine Art Trailer für mein Kopfkino bastle – vom heutigen Stand bis zum Ziel. Ich stelle mir Zwischenetappen, kleine Erfolge und Momentaufnahmen auf diesem Weg vor. Und arbeite vor allem mit Handlung und bewegten Bildern.

Denn nach meiner Erfahrung funktionieren bewegte Bilder viel besser als statische. Das verbinde ich wo möglich auch mit sinnlichen Eindrücken – also etwas anfassen, riechen, schmecken, fühlen.

2. Baue in deine Visualisierung eine Schlüsselstelle ein

Nachdem ich bemerkt habe, wie gut die folgende Technik funktioniert, habe ich in meine Visualisierungen immer eine ganz bestimmte Schlüsselstelle eingebaut. Was meine ich damit?

Wenn du dir ein Ziel vornimmst, dann ist das vielleicht noch weit weg. So weit, dass es dir schwer fällt, an die Erreichung zu glauben. Was dir helfen kann, ist eine „optische Schlüsselstelle“, mit der du dir eine Brücke ans Ziel baust. 

Wie geht das?

Suche dir einen ganz bestimmten Punkt in deiner Visualisierung, der als „Messwert“ deines Fortschritts dient. 

Wenn du z. B. abnehmen willst, dann stelle dir vor, wie du immer wieder auf die Waage steigst und der Wert sinkt und sinkt und sinkt. Baue dir eine ganze Kette von diesen Bildern auf.

Willst du mehr Geld verdienen? Dann schreibe dir z. B. (im realen Leben) groß und fett die Zahl irgendwo hin, die du heute verdienst. Suche dir einen Platz, an dem du sie oft siehst. Hänge sie über dein Bett. Oder über deinen Schreibtisch. Und visualisiere, wie du diese Zahl dort immer wieder korrigierst und erhöhst. Mache das dann natürlich "in real life".

Auf diese Weise schaffst du eine spürbare und motivierende Verbindung vom Jetzt zu deinem Ziel. Mich motiviert das immer sehr stark und es macht es für mich viel leichter, mein Ziel zu visualisieren.

3. Visualisiere deine Ziele mit Musik

Seit ich mit Musik visualisiere, weiß ich gar nicht, wie das jemals ohne ging. Das wirkt wie ein brutaler Verstärker. Du musst dazu nur die für dich bzw. dein Ziel richtige Musik finden.

Ich empfehle dir dafür aber instrumentale Musik, weil dort keine Bedeutung durch die Sprache einfließt. Du kannst dir auch Lieder suchen, die gesungen werden. Die Botschaft sollte dann aber konform zu deinem Ziel gehen.

Wenn du die ersten beiden Tipps beherzigst, dann bekommst du mit Musik noch einmal deutlich mehr Power in deine Zielvisualisierung. Experimentiere einfach mal mit verschiedenen Liedern. Du spürst, wenn es passt, weil du regelrecht hineingesogen wirst in deine Visualisierung.

Falls du dich etwas inspirieren lassen möchtest, hier meine persönliche aktuelle Top 5 für die Visualisierung meiner Ziele:

  1. Reach the Top (Fearless Motivation)
  2. The Key (Fearless Motivation)
  3. War (Vince DiCola - Theme from Rocky IV)
  4. Training Montage (Vince DiCola -Theme from Rocky IV)
  5. The Natural (The Natural/Randy Newman)

4. Suche dir starke Bilder als Unterstützung für deine Zielvisualisierung

Gibt es bestimmte Bilder, die besonders starke positive Emotionen in dir auslösen? Wann immer ich mich auf ein Ziel einstimme und starten will, suche ich mir Bildmotive oder Videos, die in mir diese positive Energie erzeugen.

Auch wenn sie heute nicht mehr fliegen: Ich liebe den Start von Space Shuttles! Der Countdown, die Zündung der Triebwerke, die brachiale Power beim Lift-off! Manchmal sehe ich mir das an und sauge diese grenzenlose Energie und Schubkraft in mir auf. Und immer mal, wenn ich einen kurzen „Schub“ in meine Zielvisualisierung bekommen will, dann mixe ich solche Bildfetzen mit ein.

Welche Bilder inspirieren dich? Welche kicken dich und geben dir so richtig Power? Hole dir das dazu!

Beim Visualisieren von Zielen gibt es kein richtig oder falsch. Entscheidend ist alleine, dass du dein Ziel fühlen kannst und es dadurch anziehst!

Dranbleiben! Dein Weg ist das Ziel!

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4 Kommentare

  • Hallo Matthias,

    Vielen Dank für die Tipps, ich baue auch gerade ein Visualisierungs-Ritual auf und ich versuche es mal mit deinen Tipps. Besonders den Erfolgstrailer erscheint mir für mich machbar.
    Bin gespannt darauf.
    Bleib dran und vor allem dran
    Christin
  • Hallo Christin, danke für deinen Kommentar! Freut mich, dass du meine Tipps nutzt. Den "Erfolgstrailer" kann man super mit einem inspirierenden, passenden Lied kombinieren. Mache ich super gerne, denn es gibt einen unheimlichen Push. Viel Spaß dabei! Und dranbleiben tue ich auf jeden Fall! 🙃

  • Alles gut
  • Hallo Hans-Peter,

    freut mich, dass dir die Tipps helfen! :-)

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