Ziele erreichen: 7 effektive Techniken für deinen Erfolg

von Matthias Hechler

"Cheeeeers!" Meine Partnerin und ich prosten uns freudestrahlend mit einem leckeren Winzersekt zu. Wow, geschafft! Ich habe sie heute in ein schickes Restaurant ausgeführt und erlebe nun genau die Szene, die ich mir seit Monaten ausgemalt habe! Ich konnte eins meiner Ziele erreichen und habe in den letzten Wochen Vollgas gegeben dafür.

Es ist ein verdammt gutes, erleichterndes Gefühl, wenn man ein Ziel erreicht, für das man brennt und das auf dem Weg zu etwas Größerem liegt!

Aber wie gelingt es uns, dass wir möglichst zuverlässig und effektiv an unsere Ziele kommen? Aufgestellt sind Ziele ja schnell – aber dort anzukommen ist etwas ganz anderes!

In diesem Blogbeitrag stelle ich dir 7 effektive Techniken vor, die dir helfen deine Ziele zu erreichen:

Ziele erreichen mit 7 Techniken

1. Mache täglich drei Dinge, um dein Ziel zu erreichen

"Was bitte soll das jetzt?! Ist doch völlig logisch, dass ich etwas für mein Ziel tun muss!" Denkst du vielleicht gerade sowas in der Art? Dann wirst überrascht sein, dass ganz viele genau das nicht tun!

Als Autor des DRANBLEIBEN Erfolgsjournals spreche ich oft mit Menschen über Ziele sowie Techniken und Taktiken, um diese zu verfolgen und zu erreichen. Dabei ist eine Sache frappierend auffällig:

Viele erreichen ihre Ziele nicht, weil sie einfach nicht strukturiert daran arbeiten und zu wenig dafür tun!

Ganz ehrlich? Ging mir früher genauso! Das sind dann aber keine Ziele, sondern eher Träume. Ziele erfordern Klarheit, Struktur und Fokus. Genau wie bei einem Brennglas, in dem sich das Licht auf einen Punkt verdichtet. Du musst den Fokus immer wieder auf dein Ziel richten und ihn oft und lange genug dort lassen. Dann entsteht maximale Energie. Dass du auf diese Weise beste Aussichten hast deine Ziele zu erreichen, versteht sich von selbst.

Mein Tipp:
Nimm dir täglich drei Dinge vor, die du für dein Ziel erledigst. Schreibe sie dir auf! Diese Handlungen sind es, die dich ans Ziel bringen!

Ideal ist es, wenn du täglich eine Aufgabe davon in den Fokus nimmst, die du unter allen Umständen erledigen wirst.

Diese Handlungen müssen nicht immer riesige Aufgaben sein. Es gibt ein Zitat von Benjamin Franklin: "Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume". Wenn du kontinuierlich etwas tust, bringen dich auch kleine Dinge voran.

2. Etabliere erfolgsverstärkende Gewohnheiten für die Zielerreichung

Wie dein Leben und dein Erfolg aussehen, hängt in einem hohen Maß von deinen Gewohnheiten ab. Schaffe dir also unbedingt Gewohnheiten, die dich dabei unterstützen deine Ziele zu verfolgen und zu erreichen.

Gewohnheiten, mit denen du leichter deine Ziele erreichst und die täglichen Handlungen aus dem vorherigen Punkt überschneiden sich etwas und sich nicht ganz trennscharf.

Als erfolgsverstärkende Gewohnheiten würde ich alles definieren, was schnell geht, nicht kompliziert ist und sich gleichbleibend wiederholen lässt.

Mein Tipp:
Definiere dir für jedes wichtige Ziel mindestens eine Gewohnheit, die dir bei der Zielerreichung hilft.

Solche Dinge schreibe ich mir auf meinen Gewohnheitstracker, der mir sehr hilft, die gewünschten Gewohnheiten umzusetzen und zu etablieren. 

Ein paar Beispiele:

  • Ziel: 10 Kilo abnehmen
    Gewohnheit: Nur noch Wasser trinken
  • Ziel: Gehaltserhöhung um 30%
    Gewohnheit: Jeden Tag 30 Minuten Erfolgsliteratur lesen
  • Ziel: 10.000 € sparen
    Gewohnheit: Keinen 5-Euro-Schein mehr ausgeben, sondern in ein Sparschwein stecken

Kennst du das Buch "Atomic Habits" von James Clear? Wenn nicht, kann ich es dir empfehlen. Es hilft dir nicht nur hervorragend, den Zusammenhang zwischen Gewohnheiten und Erfolg zu verstehen, sondern du findest auch Techniken, wie du Gewohnheiten in deinem Leben verankerst.

3. Mache das Wichtigste für deine Ziele zuerst

Vielen ist der Unterschied zwischen dringend und wichtig nicht bewusst. Einige verwechseln das sogar und glauben, dass das, was drängt, das Wichtige sei. 

Das hat fatale Konsequenzen! Denn auf diese Weise hustlet man wie blöd in seinem Hamsterrad und glaubt, dass man wahnsinnig viel geschafft hat. In Wirklichkeit bleibt aber das, was einen eigentlich weiterbringen würde, auf der Strecke.

Die Eisenhower-Matrix stellt das wunderbar einfach dar:

Einsenhower Matrix

Es ist echt wichtig, dass wir uns das immer wieder achtsam anschauen, was sich in unserem Leben abspielt! Wenn wir nicht bewusst steuern, findet das Meiste unseres Tages in Quadrant 1 statt – "Wichtig und dringend". Oder in Quadrant 3 – "Nicht wichtig, aber dringend". 

Deine mittel- bis langfristigen Ziele und all das Wichtige für dein gutes Leben, deine Weiterentwicklung und deine Träume, liegen in Quadrant 2 – "Wichtig, aber nicht dringend". Deswegen macht man oft auch nichts dafür. Es drängt ja nicht. Leider.

Mein Tipp:
Mache es dir zur Regel, dass du die wichtigste Aufgabe für dein Ziel immer zuerst am Tag erledigst! Schaffe dir Bedingungen, unter denen du das schaffen kannst, auch wenn es schwierig ist.

Das ist Übungssache. Am besten ist es, wenn du wirklich abgeschottet bist von Quadrant-1- und Quadrant-3 Aufgaben, solange du diese wichtigste Sache erledigst.

Du musst (!) den Handlungen, die nötig sind, um deine Ziele zu erreichen, unbedingt Raum geben in deinem Leben. Sonst wirst du dich damit abfinden müssen, dass du sie nicht erreichst!

Ich schreibe das so eindringlich, weil viele oft entgegnen "Jaaaa, aaaaber …ich muss doch zuerst XY machen …ich komme nicht dazu …ich habe doch keine Zeit …ich bin noch nicht bereit."

Bullshit! Sorry für den Ausdruck, aber deinen Zielen ist es komplett sch###egal, was du sonst noch zu tun hast oder dich schon bereit fühlst!

Das erfordert Konsequenz, da dich deine Aufgaben aus Quadrant 1 und 3 aggressiv anbrüllen und wie wild an deine Tür hämmern. Wenn du ihnen nachgibst, bevor du das Wichtigste erledigt hast, öffnest du die Büchse der Pandora und du hast verloren! Dein Tag überrollt dich und lässt dir keine Chance. Ich kann dir ein Lied davon singen!

4. Visualisiere, dass du deine Ziele erreichst

Emotionale Visualisierung ist ein effektiver Treibstoff auf dem Weg zu deinen Zielen, der in deinem Unterbewusstsein wirkt. Den Zugang zum Unterbewusstsein bekommen wir über Bilder und Gefühle. Das ist die "Sprache", die das Unterbewusstsein versteht. 

Da das Unterbewusstsein unser Denken, Fühlen und Handeln steuert, brauchen wir es unbedingt als Verbündeten. 

Wir müssen es davon überzeugen, dass es gut und sehr wichtig für uns ist, unsere Ziele zu erreichen. Schaffen wir das nicht, wird es uns sabotieren. Denn das Unterbewusstsein will uns helfen zu überleben und stabile Bedingungen für uns zu schaffen.

Eine starke Visualisierung ist aus dem Grund eine wichtige Technik, um das zu erreichen, was du dir vorgenommen hast.

Zu visualisieren liegt aber nicht jedem. Manchen ist es einfach zu abstrakt und es fällt ihnen schwer, sich lebendige, kraftvolle Bilder auszumalen. Mir selbst geht es öfter so und die beiden Tipps, die ich dir hier gebe, helfen mir enorm.

Meine erster Tipp:
Schaffe dir ein Schlüsselbild, das für dieses Ziel steht und das dich stark inspiriert. 

Das kann ein "Zielfoto" sein – eine Szene, die du erlebst, wenn du am Ziel bist (z. B. wie das von mir in der Einleitung). Suche dir, was immer du magst. Im Internet wirst du sicher fündig. Schreibe das Ziel oder ein Schlagwort evtl. in dieses Bild. Drucke es dir aus, hänge es dir auf, nutze es als Hintergrundbild am Handy oder Computer. So wird dein Ziel zu einer Mission.

Mein zweiter Tipp:
Kreiere dir in deinem Kopfkino einen kleinen Erfolgstrailer – einen kurzen Film von der heutigen Situation bis zu deinen Ziel. Baue das, was unterwegs passieren soll, in diese Visualisierung ein. Perfekt bekommst du das hin, wenn du das zu einem Song oder Soundtrack visualisierst. So kannst du dir in 3-4 Minuten sehr lebendig den Weg zu deinem Ziel ausmalen.

Wenn du wirklich emotional visualisierst, schlägt ein Herz schneller und dein Kopfkino wird so real, dass du spüren kannst, wie sich dein Ziel zu "materialisieren" beginnt. Genau dieses Gefühl habe ich immer, wenn eine Visualisierung richtig gut ist. Ich kann mein Ziel dann regelrecht greifen.

In einem anderen Blogbeitrag habe ich ein paar Tipps für dich, wie du mehr Power in deine Zielvisualisierung bekommst.

5. Reflektiere regelmäßig über deine Ziele

Gute Fragen sind ein unglaublich machtvolles Instrument für die Persönlichkeitsentwicklung und zur Selbstführung. Sie sind für dich unerlässlich, wenn du deine Ziele erreichen und dich persönlich weiterentwickeln willst.

Genau genommen ist Selbstreflexion nichts anderes als ein achtsames Nachdenken über sich und die eigene Situation. Im Grunde ist es total simpel.

Du musst – bildlich gesprochen – auf deinem Weg hin und wieder den Kopf heben, auf einen Baum klettern und etwas vorausschauen in Richtung deines Ziels. Tust du das nicht, verrennst du dich möglicherweise, drehst dich im Kreis oder läufst leeren Zielen nach.

Mein Tipp – stelle dir regelmäßig folgende Fragen:

  • Warum will ich das Ziel erreichen?
  • Was ist besser, wenn ich das Ziel erreicht habe?
  • Was sind die Konsequenzen, wenn ich scheitere?
  • Wem nützt es noch, wenn ich das Ziel erreiche?
  • Liege ich auf Kurs zu meinem Ziel oder muss ich ihn ändern?
  • Wie oft setze ich das um, was ich für meine Ziele tun will?
  • Wie kann ich noch mehr Zeit mit den für meine Ziele wichtigen Dingen verbringen?
  • Wer oder was kann mich auf meinem weiteren Weg zum Ziel unterstützen?
  • Wie würde die Person, die das Ziel bereits erreicht hat, jetzt denken, fühlen und handeln?
  • Wie gut passt mein soziales Umfeld zu meinen Zielen?

Wichtig ist, dass du das regelmäßig machst. Einmal im Monat solltest du dir diese Fragen mindestens stellen, manche auch öfter. 

Leite aus den Antworten wo immer möglich Maßnahmen zu Verbesserung ab. Halte das alles auf jeden Fall schriftlich fest. So aktivierst du mehr Gehirnareale und hast über längere Sicht eine nachverfolgbare Chronologie.

6. Verpflichte dich deine Ziele zu erreichen

Wenn du deine Ziele wirklich erreichen willst, dann verpflichte dich dazu! Dich zu commiten, kann deshalb eine wertvolle Taktik für die Erreichung deiner Ziele sein.

Was heißt das? Genau genommen bedeutet es, dass du dich verpflichtest etwas zu tun, wenn du dein Ziel nicht erreichst. Wenn man so will, "bestrafst" du dich in diesem Fall.

Es liegt auf der Hand, dass du ernsthafter mit deinen Zielen umgehst, wenn eine – möglicherweise empfindliche – Strafe im Raum steht.

Du solltest dir also überlegen, welche Strafe du dir auferlegst, wenn du dein Ziel nicht erreichst.

Mein Tipp:
Erzähle mindestens einer Person, besser mehreren, ganz konkret von deinem Ziel, dem Zieltermin und was die Konsequenz (Strafe) ist, wenn du es nicht schaffst. Bitte die Person sich das auf Termin zu legen und spätestens an dem Tag nachzufragen, idealerweise auch mal zwischendrin. 

Wähle hierzu nur Menschen aus, denen du vertraust und bei denen du dir sicher bist, dass sie keine vorschnellen Ausreden akzeptieren werden! Perfekt ist es, wenn du dir – so wie ich es mache – Mitstreiter suchst, mit denen du dich weiterentwickeln kannst – beispielsweise eine Braintrust- bzw. Mastermind-Gruppe.

Ich gebe zu, sich für nicht erreichte Ziele zu bestrafen, ist eine Gratwanderung. Nicht jedem liegt das. 

Kürzlich habe ich mich für ein nicht erreichtes Ziel bestraft, obwohl ich alles gegeben habe. Das schmerzt und kann sich ungerecht anfühlen. Ich habe es trotzdem durchgezogen und meinem Bekannten, der pünktlich auf der Matte stand, die Quittung der Überweisung vorgelegt. In dem Fall hatte ich einen größeren Betrag gespendet. Mich herauszureden war keine Option, sonst hätte ich meine Achtung vor mir verloren.

Achte auf die Balance! Strafen können auch demotivieren und dazu führen, dass man sich aus Angst gar nichts mehr vornimmt. Das wäre definitiv nicht gut! 

Es geht darum, dass du Feuer unter deinen Hintern bekommst, um dich zu 110% für dein Ziel einzusetzen!

Aber: Natürlich solltest du dich auch belohnen und feiern, wenn du ein Ziel erreicht hast! Mache das unbedingt! Wie du an der Einleitung siehst, belohne ich mich immer und ohne Ausnahme, wenn ich ein Ziel erreicht habe!

7. Nutze ein Erfolgsjournal als Verbündeten, um deine Ziele zu erreichen

Erfolg ist prinzipiell nichts anderes als eine bestimmte Denk- und Verhaltensweise bzw. eine Einstellung. Die zuvor genannten Techniken sind elementare Prinzipien des Erfolgs. Wenn es dir gelingt sie in dein Leben zu integrieren, wird es dir viel leichter fallen deine Ziele zu erreichen.

Die Frage ist nur, wie wir es schaffen, all das auf unserem Radar zu behalten? Immer wieder, zuverlässig, an guten und an schlechten Tagen und ohne aus dem Tritt zu geraten?

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Erfolg und Zielen. Als Unternehmer bin ich zwangsläufig damit konfrontiert. Dauerhaft präsent waren diese Erfolgsprinzipien trotz vieler Bücher oder Seminaren nicht in meinem Leben. Immer wieder fiel mir auf: Es ist verdammt leicht, den Faden zu verlieren!

Das alles änderte sich, als ich begann ein Erfolgsjournal zu nutzen! Ich "wühlte" mich immer tiefer in das Thema ein und begann schließlich mit meiner Erfahrung das DRANBLEIBEN Erfolgsjournal zu entwickeln.

Ich kenne nichts, dass einen so effektiv hilft seine Ziele zu erreichen und sich persönlich weiterzuentwickeln wie ein Erfolgsjournal!

Mein Tipp:
Lege dir ein gutes Erfolgsjournal zu, falls du noch keins hast. Nutze es dauerhaft und vertrauensvoll. Es wird dir helfen all die vorherigen Punkte umzusetzen und in deinem Leben präsent zu halten!

Ein Erfolgsjournal ist kein Wundermittel, sondern – wenn man so will – wie eine Art Trainingsgerät für deinen Geist. Es sorgt für mentale Kraft, psychische Fitness und ein positives Mindset.

Wenn das Thema Erfolgsjournal neu für dich ist, dann kannst du in diesem Blogbeitrag lesen, wie dir ein Erfolgsjournal dabei hilft, erfolgreicher und glücklicher zu leben.

Fazit:

Du solltest dir deine Ziele richtig setzen und mit den genannten Techniken und Taktiken beharrlich daran arbeiten. Dann hast du die allerbesten Chancen, auch große, hochgesteckte Ziele systematisch zu verfolgen und sie – vor allem – zu erreichen. Wenn du noch Geduld und Ausdauer mitbringst, bist du nicht aufzuhalten!

Dranbleiben! Dein Weg ist das Ziel!

4 Kommentare

  • Hi Matthias,
    du sprichst wertvolle Aspekte im Beitrag an! Vor allem kontinuierlich zu reflektieren - Punkt 5 - finde ich besonders hilfreich. Danke dafür :)
  • Hallo Karina, vielen Dank für das Feedback und das Lob! 🙂 Reflexion ist immer wichtig – und gerade bei Zielen wird das gerne mal außer Acht gelassen. Freut mich, wenn es dir hilft!
  • Danke für den informativen Block.
  • Hallo Nicole, sehr gerne, vielen Dank für das Feedback! 🙂

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